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Donnerstag, Februar 08, 2007

FAQ von BOS

Die Firma Bremen Online Services (BOS), verantwortlich für die Software EGVP, hat nunmehr eine eigene Seite erstellt, die häufig gestellte Fragen und Antworten (FAQ) zum EGVP-Client zusammenfasst. Ich habe mir die Seite angesehen. Die meisten vorkommenden Probleme werden dort angesprochen und gut erklärt. Wer also ein Problem mit EGVP hat, sollte ausschließlich dort und nicht mehr unter www.egvp.de nachschauen. Diese Seite wird nämlich vom Bundesfinanzhof betrieben und nicht von BOS. Hier der link zu dieser Seite.

Dienstag, Januar 30, 2007

Probleme beim Versenden mit EGVP

Derzeit bestehen zwei nicht unerhebliche Probleme beim Versand mit EGVP, die zum Abbruch der Datenverbindung führen können. Einmal sind die Dateimengen zu groß. Zum anderen scheint auch die Anzahl der Dateianlagen ein Problem zu sein.

1. Größe der Dateien:
Bis 10 MB sollte eigentlich kein Problem mit EGVP auftauchen. Diskutiert werden derzeit 30, 50 und 100 MB. Laut BOS soll EGVP auch Dateien bis zu 100 MB versenden können. Das Problem soll beim Anwender liegen, was so allerdings nicht unbedingt richtig ist. Zutreffend ist, dass die Fehlerquelle durchaus beim Anwender - sprich Notar - liegen kann. Wer einen Proxy benutzt, hat wohl in jeder Hinsicht Probleme, und zwar nicht nur mit dem Versand. Gleiches kann für Betreiber mit einem Kanzleinetzwerk gelten, je nachdem, wie dieses konfiguriert ist. Wer seinen Internetzugang über ISDN betreibt, darf sich ebenfalls nicht wundern, wenn er große Datenmengen nicht in absehbarer Zeit auf den Govello-Server "schaufeln" kann.

Ein großes Problem liegt aber auch bei den Betreibern der Govello-Server in den einzelnen Bundesländern. Dort wird das sog "time-out" so niedrig eingestellt, dass ein Abbruch schon teilweise nach 15 Minuten erfolgt. Bei dem "time-out" handelt es sich um eine zeitliche Vorgabe, wie lange eine Datenübertragung maximal dauern darf bis ein Abbruch erfolgt. Der Grund für eine solche zeitliche Beschränkung liegt u.a. in der Angst begründet, man könnte Opfer eines Hacker-Angriffs (DOS etc.) werden. BOS selber gibt als Vorgabe für ein time-out ein zeitliches Limit von 3600 Sekunden, also eine Stunde, an. Die Software einiger OSCI-Manager scheint aber so eingestellt zu sein, dass schon nach 15 Minuten Schluss ist. Das sollte sich ändern. Also: Alle Govello-Server-Betreiber, bitte das "time-out" auf den Wert von BOS hochsetzen.

Wer große Datenmengen versendet, sollte sich aber auch fragen, ob dieses wirklich notwendig ist. Ganz offensichtlich prouduzieren Notare derzeit unnötig große Datenmengen, weil die Einstellungen im Scanner oder in SigNotar nicht richtig gesetzt werden. Als Beispiel folgendes: Ich kann ohne Probleme eine einzige DIN A 4 Seite mit 10 MB oder 23 kb produzieren, je nachdem, welchen Kompressionsfaktor ich über die Software eingestellt habe. Grundsätzlich gilt: Wer SigNotar benutzt, sollte den DPI-Faktor auf 200 einstellen. Das reicht vollkommen aus. Der Scanner darf nicht in Farbe und nicht in Graustufen scannen. Sinnvollerweise sollte man sich den Herstellerdialog vor dem Scannen anzeigen lassen (kann man in SigNotar einstellen), damit man die Einstellungen noch einmal überprüfen kann.

2. Anzahl der Anlagen
Die Anzahl der Anlagen scheint ebenfalls ein Problem beim Versand zu sein. In einigen Bundesländern dürfen nicht mehr als 1o (In Worten: Zehn) Anlagen übermittelt werden!!!! Hier waren echte Praktiker am Werk, die noch nie in ihrem Leben eine Registeranmeldung mit mehreren hundert Kommanditisten gesehen geschweige denn vollzogen haben. Interessant ist auch, dass die Anlagenbeschränkung von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sein kann.

Das ist Föderalismus pur.

Freitag, Januar 05, 2007

Datenpfad in EGVP

Wenn die Datenübergabe von XNotar an EGVP nicht klappt, dürfte dieses zu 95% am falschen Datenpfad liegen, auf dem die Daten von XNotar in EGVP übernommen werden. Zum Verständnis folgendes:

Bei der Installation von SigNotar und XNotar gibt es noch nicht die beiden Ordner "Nachrichten" und "FehlerhafteNachrichten". Diese werden erst bei der Installation von EGVP durch EGVP selber im ELRV-Datenordner angelegt. Der Ordner "Nachrichten" dient quasi als "Wartehalle" für die Daten, die aus XNotar heraus verschoben /versandt wurden. Damit EGVP diese Daten abholen und in den Client importieren kann, ist es notwendig, einen Datenpfad zu setzen. Dieses geschieht in EGVP über "Optionen" und "Importverzeichnis Fachdaten". Dort kann man händisch den Datenpfad eintragen oder über die Schaltfläche "Auswählen" zum ELRV-Datenordner gehen. Dort angelangt muss man nur noch den Ordner in den Datenpfad aufnehmen, der mit dem Namen des Notars gekennzeichnet ist. Wichtig: Es darf auf keinen Fall der Ordner "Nachrichten" in den Datenpfad mit aufgenommen werden. Beispielsweise könnte der Datenpfad so aussehen: "C:\ELRv-Daten\Mustermann bzw. Name des Notars. Dann klappt´s auch mit dem Amtsgericht.

Montag, Dezember 18, 2006

Charlottenburg online

Das Amtsgericht Charlottenburg - Registergericht - ist seit dem 18.12.2006 - 12.00 Uhr - online. Alle Notare können / sollen eine Testanmeldung aus XNotar nach Charlottenburg senden.

Dienstag, September 05, 2006

EGVP und Kartenleser

Wenn sich die zu versendende Nachricht im EGVP-Client nicht signieren läßt, sondern sich nur ein leeres Fenster mit der Überschrift "Zertifikatsauswahl" öffnet, dann dürfte ein fehlender Zugriff auf den Kartenleser die Ursache sein. Damit der Kartenleser aber überhaupt angesprochen werden kann, muss er selbstverständlich angeschlossen und - wichtig - die Signaturkarte eingesteckt sein. Sollte der Kartenleser auch unter den vorgenannten Voraussetzungen nicht angesprochen werden, kann man noch unter "Extras - Lesegerät suchen" im Client probieren, ob sich hierüber eine Verbindung herstellen läßt. Alternativ sollte auch mit der Software für den Kartenleser überprüft werden, ob der Kartenleser in Ordnung und von der entsprechenden Schnittstelle am Rechner erkannt wird.

Wenn all diese Maßnahmen nicht zum Erfolg führen, fehlt ein Treiber, und zwar ein sog. PC/SC-Treiber. Dieser sollte auf der Installations-CD für den Kartenleser vorhanden und von dort oder von der Homepage des Herstellers des Kartenlesers geladen werden. Nach der Installation dieses Treibers dürfte der Kartenleser auch vom EGVP-Client angesprochen werden. Bei mir hat es zumindest geklappt.

Nach Auskunft der kompetenten Hotline von BOS (Bremen Online Services) handelt es sich bei dem fehlenden Treiber um eines der Hauptprobleme beim EGVP-Client. Das andere Hauptproblem ist die falsche oder zusätzlich installierte Java Runtime. Beide Fehler machen 50% der Anfragen bei der Hotline aus.

EGVP und Netzwerkeinstellungen

Wer den EGVP-Client im Netzwerk betreiben will, sollte folgendes beachten:

  • Die gesamte Kommunikation findet über Port 80 statt
  • Als Dienste werden von der Anwendung HTTP und SOAP benötigt
  • Der MIME Type von .jar - Dateien darf nicht verändert werden
  • Ihr Proxy muss zusätzlich den MIME-Type "application/x-java-jnlp-file jnlp unterstützen
  • Es dürfen keine 'jnlp' und 'jar' Dateien gefiltert werden
  • Die HTTP Methode HEAD muss erlaubt sein (ist Standard)
  • Als Hosts sollten folgende Server erreichbar sein:

einstein.bremer-online-service.de (194.95.255.131)
zuse.bremer-online-service.de (194.95.255.136)

Montag, September 04, 2006

Kaffee ist nicht gleich Kaffee

Kaffee ist nicht gleich Kaffee und Java ist nicht gleich Java. Eines der Hauptprobleme mit dem EGVP-Client scheint tatsächlich die richtige Java Runtime Enviroment zu sein. Selbst wenn man die empfohlene Version JRE V 1.4.2_10 von der Homepage www.egvp.de heruntergeladen hat, besagt dieses noch nicht viel. Ich habe auf meinem Rechner insgesamt 4 verschiedene Java-Versionen gefunden, die sich wohl - wie auch immer - untereinander behindert haben, ohne dass ich bemerkt hätte, überhaupt so viele Versionen zu haben. Nachdem ich alle Versionen - bis auf die richtige - deinstalliert habe, läuft der EGVP-Client zumindest insoweit einwandfrei. Damit dieser Zustand auch auf Dauer anhält, muss man jedoch noch die Update-Funktion (zu finden unter "Start - Einstellungen - Systemsteuerung - Java Plug-in Bedienfeld - Reiter Aktualisierungen") deaktivieren. Ansonsten aktualisiert sich das Programm wieder auf eine neue Version.